Frischi's Blog

of Frischi
November 30, 2007
Scott Genius MC in the museum

Photo   1 | 2 | 3 |
Great honour for my Scott Genius MC, I was riding at the marathon world championships in Lugano in 2003. The “Verkehrshaus Luzern” (museum of transportation), with close to a million visitors a year the most important museum of Switzerland, choose to take this special bike into their collection. The reason why? It’s Swiss technology of a Swiss brand, piloted by a Swiss rider to win a world championship in Switzerland. It’s great to be part of this important institution. And it’s great for the sport of Mountain Bike to finally be recognised as an important transportation vehicle.

0 comments add a comment
September 13, 2007
Die Whisky Theorie

Die Mountain Bike Weltmeisterschaften im Schottischen Fort William waren ein erneuter Beweis der  Helvetischen Vorherrschaft in der Disziplin Cross-Country. Zwar wurde der Rekord Medaillensegen vom letzten Jahr nicht mehr ganz erreicht. Mit Abstand stärkste Nation bleiben wir jedoch allemal. Das zeigt sich in der souveränen Verteidigung des Team-Relay WM-Titels, welcher durch Florian Vogel-Thomas Litscher-Petra Henzi und Nino Schurter herausgefahren wurde. Bei den Junioren konnte der Rheintaler Thomas Litscher seine eindrückliche Saison mit dem WM-Titel krönen und nimmt so das schon traditionelle Erbe seiner Schweizer Vorgänger Schurter und Flückiger an. Grossartig hat sich die U23 Mannschaft in Szene gesetzt. Zwar konnte Nino Schurter seinen von allen Seiten erwarteten WM-Titel knapp nicht verteidigen. Er, der Überflieger schlechthin, konnte an dieser WM nur verlieren. Er ist ein sehr starkes und von Anfang an animiertes Rennen gefahren. Doch gegen einen in absoluter Hochform fahrenden Jakob Fugelsang musste er trotzdem klein bei geben. Dies war für viele überraschend. Doch Kenner wissen, das dieser Fugelsang mit seinem grossen Motor auf dieser nicht gerade selektiven Strecke Weltklasse ist. Nicht umsonst war die Bronzemedaille über drei Minuten zurück. Mit einem zweiten Platz vorlieb nehmen muss halt nun auch ein Nino lernen. Super war auch die Leistung von Patrik Gallati (7.), Pascal Meyer (13.) und Mathias Flückiger (14). Alle sind sie letztes Jahr noch bei den Junioren gefahren und gehören zum jüngsten der vier Jahrgänge in der U23 Kategorie. Diese Jungs werden in Zukunft wieder für Medaillen sorgen! Der grosse Schwachpunkt im Team bleiben die Frauen. Bei den Juniorinnen kommt zwar mit Kathrin Stirnemann (4.) und Vivienne Meyer (6.) Hoffnung auf. Holt aber mal Petra Henzi (Sturz am Start) nicht die Kohle aus dem Feuer, bleibt die Ausbeute mager.
Bei den Profis resultierte dann sogar das beste WM Ergebnis seit eh und je. Wenn man vom Standpunkt ausgeht, dass der Titel nun mal für den Franzosen Julien Absalon reserviert ist, konnte Ralph Näf mit Silber und Florian Vogel mit Bronze das Maximum rausholen. Meinen beiden Zimmerkollegen mag ich den Erfolg von Herzen gönnen. Sie auf dem WM Podest zu sehen, trösten mich über mein mageres Abschneiden hinweg. Beide wurden die ganze Saison unter ihrem Wert geschlagen. Schön, dass sie gerade an der WM das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten. Dies fehlte unserer Nr.1 Christoph Sauser erneut. Materialprobleme setzten ihn auf den 6. Platz zurück. Doch der Marathon WM Titel wird ihm mehr als ein Trostpflaster sein. Luckas Flückiger rundete die tolle Schweizer Bilanz mit dem 9. Platz ab.

Für mich persönlich ist der 30. Rang resultatlässig die schlechteste WM. Nach den Plätzen 3, 5 und 6 in den letzten drei Jahren hatte ich eine top ten Klassierung im Visier. Aber seit der Marathon WM ist bei mir der Wurm drin. Erst der Defekt an der WM in Belgien, dann war ich eine Woche krank und zu guter letzt bin ich am Short Track Rennen in Muttenz eine Woche vor der WM noch gestürzt, was eine Knieverletzung welche ich mir am Gigathlon zugezogen habe wieder akut machte. Ein miserabler Start (ich war am ersten Aufstieg in 60er Position!) und eine schnelle Strecke mit schlechten Überhohlmöglichkeiten trug den Rest zur Misere bei. Abhacken und nächstes Jahr besser machen! Das ist nun die Devise.

Und stellen sie sich vor ich hätte auch noch auf dem Podest gestanden. Dann wäre wohl unsere dreier Wohngemeinschaft  (Näf-Vogel-Frischi) in Fort William am Tag nach dem Rennen von der WADA kontrolliert worden. Die hätten dann wohl eine Theorie aufgestellt, dass die Unmengen von Whisky wohl zur Vertuschung irgendwelcher unsauberen Machenschaften dienen….

0 comments add a comment
August 12, 2007
Gipfelstürmer

Photo   1 | 2 | 3 | 4 |
Ich weiss; ziemlich typisch für einen der langsam gegen die 40 geht. Andere laufen in diesem Alter den ersten Marathon. Der Frischi schleppt jetzt sein Bike auf einen 4000er! Doch so absurd war die Gipfelstürmer Tour mit Lukas Stöckli auf das Breithorn  gar nicht. Ich habe mein Bike schon auf wesentlich kleinere Berge länger getragen, als aufs Breithorn.

Doch alles der Reihe nach. Lukas Stöckli war schon vier Tage für seine Gipfelstürmer Tour von Montreux nach Lugano unterwegs, bei welcher er in sieben Tagen über 30'000 Höhenmeter zu bezwingen versuchte. Ich hingegen war im VIP-Programm. Anreisend vom Höhentrainingslager im Engadin, durfte ich mit Sohn Andri mit dem SF Fernseh–Heli von Schindelegi nach Zermatt fliegen. Danach mit der Bahn aufs Kleinmatterhorn und per Pistenfahrzeug zum Theodul Pass auf 3316 Meter über Meer. Da traf ich auf meinen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Luki Stöckli, welcher sich an diesem Tag über das Aostatal und Cervinia zum „Rifugio Theodulo“ hoch kämpfte. Der Rest des Tages waren wir mit den Sicherheitsvorbereitungen und der Planung beschäftigt. War doch zusammen mit dem Schweizer Fernsehen eine beachtliche Anzahl Personen mit diesem Projekt beschäftigt. Trotz 4 Uhr Tagwache kamen wir nicht vor Mitternacht ins Bett. Doch Betten auf dieser Höhe sind sowieso nur zum ausruhen und nicht zum schlafen da. Liess uns unser Bergführer verlauten.

Noch im Dunkeln der Nacht, bei sternenklarem Himmel, ging es um 5:30 los. Die Umrisse des mächtigen Matterhorns waren aber schon deutlich zu erkennen. Ausser dem knirschen, unserer „Spikereifen“ im gefrorenen Schnee und unserer Atmung (die war ziemlich heftig) war kein Ton zu hören. Die Route ging direkt die Skipiste hoch zum Kleinmatterhorn. Die war steil, sehr steil! Fahrbar nur in der kleinsten Übersetzung und mit einem kleinen Trick. Wir liessen unseren Federgabeln die ganze Luft ab, um den Lenker möglichst weit nach unten zu bringen. Danach überquerten wir das Breithornplateau, welches erst flach, dann aber auch immer steiler wurde. Bis auf 4000 m.ü.M. schafften wir es alles zu fahren. Ab da war die Anstrengung in dieser Höhe so enorm, dass es in den Armen zu kribbeln begann. Bevor es uns auch noch schwarz vor Augen wurde, setzten wir eine kleine Pause ein. Die restlichen 150 Höhenmeter bestiegen wir mit Steigeisen und geschultertem Bike. Den Grat dann auch gesichert durch je einen Bergführer. Dieser Grat war dann auch der Grat des (für mich als nicht Bergler) machbaren. Rechts und Links würde man da wohl nur einmal abrutschen. Zudem war es nicht leicht bei diesen Windböen noch ein Bike auf dem Rücken zu balancieren.
Doch die letzten 50 Meter auf dem Rücken des Breithorns waren dann wieder fahrbar. Der Gipfelmoment war einfach sensationell. Wir hatten als erste Biker überhaupt einen 4000er in den Alpen befahren! Ein absoluter Höhepunkt in meiner Bike Karriere!

Der Ausblick war atemberaubend. Vom Bernina über die Dufourspitze, der Poo Ebene bis runter nach St. Tropez und rüber zum Mont Blanc war alles zu sehen. Doch am eindrücklichsten während der ganzen Tour war eben das „Horu“, welches aus der 4165m.ü.M. Perspektive vom Breithorn plötzlich nicht mehr so überragend da stand wie zum Beispiel von Zermatt aus her gesehen.
Vollgepumpt mit Adrenalin machten wir uns dann auf die Abfahrt, welche betreffend Steilheit das wohl extremste war, was ich je auf einem Bike bewältigt habe. Gesichert durch unsere Bergführer auf Skis und der Hilfe unserer Spikes sind wir in der Spur der Berggänger runter zum Plateau gefahren. Beim zurückblicken konnte ich kaum glauben, was wir da eben vollbracht haben. Für mich ist die Definition Steil neu erfunden worden.

Bis „Trockener Steg“ fuhren wir alles auf Schnee, ehe wir die Reifen wechselten.
Schliesslich in Zermatt angekommen, wollte Luki nochmals eine Zusatzrunde hoch zum Blauherd auf 2500m.ü.M. machen, um auf seine Höhenmeter zu kommen. Spätestens da waren die Strapazen, welche die dünne Luft hinterliess,  zu spüren. In Zermatt wurden wir dann von allen herzlich empfangen. Bevor es wieder per Heli zurück nach Schindelegi und per Auto ins Engadin ging. Am Abend eines mega langen Tages lag ich dann wieder in meinem Bett in Muottas Muragl. Und trotz der enormen Müdigkeit konnte ich lange nicht einschlafen. Noch immer schossen tausend Gedanken und Eindrücke meiner spektakulärsten Biketour durch den Kopf…

Hier geht es zum Video von SF Sport Aktuell!

0 comments add a comment
June 14, 2007
My Evermore Segment

Check out my segment in the movie "Evermore", riding some sweet trails around St.Moritz.

0 comments add a comment
June 12, 2007
I’m ranked top 7 in the overall of the world cup

Great day at the Swisspower Team office! For the first time ever, the Swisspower Mountain Bike Team won the team ranking in a world cup race. For the first time, Nino Schurter made the top three in a world cup. And for the first time in 6 years, I’m ranked top 7 in the overall of the world cup after the spring races.

Champery, a ski resort right on the border to France, held a triple world cup (including downhill and 4-cross) for the first time. The downhill course is the steepest ever and also the XC- course is one of the more technical ones on the circuit. Lot’s of roots and rocks and a long steep gravel climb made us earn the beer after the race.

I choose to ride my SCOTT-Spark (Fully) with my tubular wheels. It was quite some time ago I was able to start out from first row in a world cup race. Now I know again how much of a difference it makes to race in top ten the first lap instead of battling for 30th positions in every corner, as I did the past two years. It’s less aggressive racing and a lot smoother in front. After two laps Swisspower was dominating the race. Up front was Nino in the lead with Sauser, Absalon and Paulissen on his wheel. 26 seconds back Florian and me in 5th and 6th place. In lap three it started to rain. Now the course definitely asked for some technical skills. Some even stopped to change wheels with mud tires. But after 20 minutes the rain was over and things where back to normal. I had to pace myself for a long race and lost some places to Hermida, Näf and Ravanel, who passed me. While Florian flatted and dropped back. In the finale Absalon showed again who the boss is. But he dropped Susi not before the very last descent. Nino rode in comfortably his best world cup result. I finished in 8th place after battling it out with Ravanel, Hermida and Kulhavy on last lap.

This second top ten result lifts me up to 7th place overall. Something I did not reach in the spring races for quite some time. It feels good to show I’m still good for top ten after 18 years of racing. To bad I already made my plans to skip the next two world cup races in Canada. Frischi Bike week and Frischi Bike Challenge is coming up. But with these results under the belt I can look optimistic towards the second half of the season which is usually my better one.

Stay tuned
Frischi

0 comments add a comment
May 28, 2007
World Cup Offenburg

Back into top 10

Offenburg (Germany) held a World Cup race for the first time and they put on a race that was whey better than most of the other World Cup races I have seen. Especially the course they built was a spectacular and fun to ride. Way above average of every European race courses.

Unfortunately (for the promoter and the spectators not for me) a thunderstorm hit Offenburg right before the start of the race. Luckily the many spectators where already on site and they got to see some good action since riders were crashing all over the place and the race saw many changes in the standings due to this crashes and mechanicals. It seemed like only one rider made it trough the race without any troubles-Julien Absalon.

I had an OK start riding the first half of the race with Christoph Sauser right in the top ten while my Swisspower teammates Florian Vogel and Nino Schurter were sitting in comfortable 2nd and 3rd behind Absalon. It was slippery like hell. The conditions I like and usually do well. Finally it seemed the luck was on my side for a change. Not so for Florian and Nino. Within 500 meters they both ripped their derailleur off. Bad for Nino, because it would have been his first World Cup podium; especially bad for Florian, because he started whey back (zero points from Houffalize) and made it all they way to the front of the race. Now he still has zero WC points.

After the rain the sun was out again and started to turn the slippery course into a cloggy muddy one. Many riders had to deal with mechanicals. So did I. Just when I was on the move up to 5th place I started to have some serious shifting problems too. The last two laps I had only one gear in the big ring left. That means I had to run everything that was not ride able in a 44-23. Luckily my tubulars helped to get enough traction uphill pushing such a big gear.

I had Filip Meierhages breath in my neck and was running for my dear life to keep him behind me (old story-old battle). He made me go so fast last lap I even bridged up to Sauser on the last kilometre to finish right with him in 7th place. Last weekend I was 7th with only one nation. Same result now but with 25 nations.

This is my best World Cup result in more than two years. Finally I was able to prove myself that on a good day I’ can still be up there. I’m sitting in 9th place overall now-looking forward to the next World Cup in Champery, June 9th in my home country.

Ride on

Frischi

0 comments add a comment
May 21, 2007
Swiss National Championships

The Swiss National Championship promised to be more open than ever. And it proved once again, championships sometimes have its own rules.
Sauser, Vogel and Näf (who did not start because of sickness) were the top favourites for the title. And Gujan, Flückiger, Bundi, Weber, Kugler and me few more that were good for the medals. I felt strong all week and went motivated into the open battle. But I struggled before the race even started. For the starting position Swiss Cycling decided to go by the Swiss races of this year instead of the UCI world ranking. Since I had no results in Switzerland so far, they called me up as 27th. Not only took my starting handicap 2 laps of chasing to get to the front, it was more that I was so negative and angry by this decision, that I was not riding at my best. Maybe this kind of things should not affect someone that’s racing for so long. But it happened to do so.
Anyway, with my 7th place I was not the only one that was not happy about the out coming of the race. At the front four riders went together into last lap. Christoph Sauser-Florian Vogel-Lukas Flückiger (the brother of junior world champion Mathias) and Jürg Graf (the son of our national coach). Same order would also be the result list of most the people betting. But things turned out to be total reverse. Jürg Graf attacked with no fear; the rest was waiting for Sauser to close the gap, which did not happen. At the end Graf made a sport miracle become true to make his first victory as an elite rider to be the national title. Second place went to Luckas Flückiger (vice world champion U23 in 2005) and third place to Vogel (he was upset about missing this big chance to get the title) while Sauser did not even win a medal after winning the title 6 years straight. Both Graf and Flückiger are only 23 years old and in their first year as elite riders. Which show the depth of talented young riders in Switzerland.
The other Swiss talent, Nino Schurter, had no problems to win his 3rd U23 title in a row.
Next weekend we have the world cup in Offenburg, Germany coming up.